... insbesonders durch Sträucher, werden von Dahlie gar nicht geschätzt! Lehmboden ist nicht empfehlenswert, da hier die Gefahr von Staunässe besteht.
Dafür dass die Dahlie über Monate hinweg blüht, macht sie nur wenig Arbeit und Mühe. Die frühen Dahlien beginnen mit der Blüte Ende Juli. Der Flor der Dahlie im allgemeinen erstreckt sich vom Hochsommer bis zum ersten Frost.
Beim Gießen gilt wie bei allen anderen Pflanzen: Lieber alle paar Tage ausgiebig und durchdringend gießen, als täglich nur ein bisschen.
Als Düngung empfiehlt der Dahliengarten in Hamburg abgelagerten oder getrockneten Rinderdung und Hornspäne. Bei der Verwendung von Hornspänen ist daran zu denken, dass die Düngewirkung dabei erst nach frühestens 6 – 8 Wochen nach dem Einarbeiten in den Boden beginnt! Ab Ende August sollten Dahlien nicht mehr gedüngt werden.
Verblühte Blüten sollten regelmäßig ausgeschnitten werden, damit die Samenbildung verhindert wird und sich neue Blüten bilden können.
Höhere Dahlien brauchen Halt, deswegen ist es hier zu empfehlen, gleich während der Pflanzung eine Stütze mit einzubringen. Dafür eignen sich verschiedenste Materialien von Bambus- über Metallstäben bis zum Holzpfahl.
Im Herbst in den Tagen nach den ersten Frösten, ist es an der Zeit die Knollen zur Überwinterung aus der Erde zu nehmen. Hierzu wird zuvor die Dahlie ca. 6 cm über dem Boden abgeschnitten. Die Dahlienknollen wird dann vorsichtig mit einer Grabeforke aus dem Boden gehoben, das anhängende Erdreich wird behutsam abgeklopft, aber nicht vollständig entfernt oder abgebürstet. Die Knollen sollten aber vor dem Einlagern auf jedem Fall lufttrocken sein.
Für die Überwinterung werden die ausgegrabenen Knollen am besten im traditionellen Hauskeller, in dem man auch Kartoffeln, Äpfel und Eingemachtes aufbewahrt. Hier können wir die Knollen meistens ohne weitere Maßnahmen in Holzkisten, die mit Zeitungspapier ausgekleidet werden, unterbringen, aber nur dann, wenn sich im Keller keine Heizung befindet und ein Fenster für ausreichend frische Luft vorhanden ist. Leider ist heutzutage die Überwinterung der Dahlien für viel Gärtner das entscheidende Problem. Die meisten haben keinen geeigneten Keller und sind deshalb auf Provisorien angewiesen. Die Garage, der Abstellraum oder der Dachboden tun es notfalls aber auch – vorausgesetzt, sie sind garantiert frostfrei. Andererseits dürfen die Knollen nicht zu warm lagern. Die optimale Temperatur liegt zwischen 4° und 8°Celsius. Ist der Lagerraum zu trocken, kann man die Dahlien in Sand oder Torfmull einschlagen, wobei diese gelegentlich angefeuchtet werden müssen. Man kann die Knollen auch in Plastiktüten (mit Luftlöchern!) einpacken und aufhängen. Hierbei muss man jedoch in gewissen Abständen die Knollen auf Fäulnis kontrollieren. Angefaulte Teile müssen sofort entfernt werden. Eine regelmäßige Kontrolle ist in jedem Fall zu empfehlen. Auch bei geeigneter Lagerung kann immer wieder Fäulnis oder Eintrocknen auftreten. Es empfiehlt sich unter allen Umständen, die Dahlienknollen zu etikettieren. Wenn die Sortennamen nicht auf Etiketten oder Zetteln notiert sind, geraten die Knollen im nächsten Frühjahr garantiert durcheinander.