Faktoren hierbei zusammen. Heutzutage weiß man aber aus Untersuchungen im Labor, dass die Rose während des Wachstums eine Substanz abscheidet, die fremde Rosen daran hindert an der gleiche Stelle zu gedeihen. Wenn diese Rose aber abstirbt oder umgepflanzt wird und an dieselbe Stelle eine neue, junge Rose gesetzt wird, wirken sich diese Substanzen negativ auf die neue Rose ein. Diese kann sich dann nicht richtig entwickeln und kümmert. Die sicherste Maßnahme im Garten bleibt ein gründlicher, tiefgründiger Bodenaustausch.
Dazu hebt man am besten auf einer Fläche und einer Tiefe von etwa 40 x 40 cm
den Boden aus und bringt den Boden an eine andere Stelle im Garten, wo keine Rosen wachsen. Schlecht ist dieser Boden ja nicht! Bloß eben zeitweilig nicht für Rosen geeignet! Anschließend bringt man an der Stelle frische Erde ein. In einer gemischten Rabatte setzt man neue Rosen am besten einfach dorthin, wo zuvor die benachbarten Stauden wuchsen, und setzt die Stauden dorthin um, wo zuvor die Rosen wuchsen. Bei größeren, reinen Rosen- Beeten lässt sich Bodenmüdigkeit nur schwer bekämpfen. Am einfachsten sät man das alte Beet mit Gras an und legt an anderer Stelle ein neues Beet an. Wenn aber tatsächlich das alte Beet neu mit Rosen bepflanzt werden soll, so muss der Boden mindestens bis in eine Tiefe von 50 cm ausgetauscht werden.
Bodenmüdigkeit bei Rosen
Bodenmüdigkeit ist der Name für das Phänomen, dass Rosen dort nicht wieder wachsen, wo zuvor Rosen jahrelang gestanden haben. Der wirkliche gesamte Ursachen-Komplex für dieses Phänomen ist immer noch nicht ganz geklärt.
Auf jeden Fall aber spielen verschiedene